Besonders zu Beginn einer Beziehung zeigen die meisten Menschen ihrem Partner nur das, was attraktiv, interessant und liebenswert erscheint. Um geliebt zu werden, werden unsere Schattenanteile hinter einer unsichtbaren Wand verborgen. Doch dort beginnen sie ein Eigenleben zu führen, mit teils dramatischen Auswirkungen. Morphische Felder spielen eine entscheidende Rolle.
Wenn wir Persönlichkeitseigenschaften verstecken
Wenn aus der sanften Schmusekatze ein zynisches Biest und aus dem tapferen Ritter ein verängstigter kleiner Junge wird, kommt es zur bitteren Enttäuschung. Wird eine Beziehung mit nur einigen Anteilen der Gesamtpersönlichkeit aufgebaut, sind die Dramen vorprogrammiert. Alle Anteile unseres Charakters wollen schließlich gelebt und geliebt werden. Sie zeigen sich gerade dann, wenn es zu Konflikten kommt und Kontrollebenen ausgeschaltet werden.
Nachträglich erzwungene Formen von Zuneigung erzeugen permanenten Stress. Jeder, der über diese Form der Selbstdarstellung einen anderen erobert hat, fühlt im Inneren den Selbstbetrug. Man bangt davor, entdeckt und abgelehnt zu werden.

Partnersuche im Internet
Die Versprechungen klingen wie mathematische Gleichungen:
Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single
Durch eine gezielte Selbstdarstellung, retuschierte Fotos, schematischer Zuordnung von Eigenschaften, Vorlieben und Abneigungen wird gefiltert und schließlich nach einem Punktesystem sortiert. Doch welchen Effekt hat das auf die erste Begegnung?
Das erste Treffen ist angefüllt mit Erwartungshaltungen und Befürchtungen:
- Entspreche ich dem, was der andere erwartet?
- Wie kann ich verbergen, was alles nicht zum Suchschema passt?
Das Gegenüber ist oftmals schon beim ersten Händeschütteln irritiert. So hat man sich den anderen irgendwie nicht vorgestellt. Wird die Hochglanzfassade aufrecht erhalten, beschränkt man sich immer mehr auf eine reduzierte Selbstdarstellung. Der Beginn einer Beziehung basiert auf Schein anstelle Sein. Und, wenn die Show weitergehen soll, muss alles andere immer mehr unterdrückt werden.
Wer aber von Anfang an riskiert die Onlinefassade zu durchbrechen und seine wahre Persönlichkeit zeigt, hat gute Karten für eine tiefe Begegnung und für eine erfüllte Liebesbeziehung. Denn auch beim Onlinedating wirkt das morphische Feld: Wer parallel seine Partnersuche ins Feld gibt, hat damit eine Möglichkeit, den richtigen Partner zu finden.
Einfluss morphischer Felder auf unsere Beziehung
Das morphische Feld einer Persönlichkeit ist vergleichbar mit einem See: Alles ist in Bewegung. Das Unten steigt nach oben. Der Schlick am Grund des Sees kommt an die Oberfläche und wird sichtbar. Lebendiges Wasser strebt nach Reinigung, es braucht Sauerstoff und Licht. Und eine erfüllte Beziehung braucht Dynamik und Offenheit – ansonsten erstickt sie an den unterdrückten Anteilen und stirbt langsam ab.
Im morphischen Feld geht also keine unserer Eigenschaften verloren. Alles was zu einer Person gehört, fließt mit in ihre Persönlichkeit und erzeugt Schwingungsmuster. Menschliche Eigenschaften wie
- Selbstbewusstsein / Unsicherheit
- Optimismus / Pessimismus
- Liebe / Hass
formen unseren Charakter und wirken auf das emotionale Feld der Begegnung.
Wie entsteht ein emotionales Feld?
Ein emotionales Feld entsteht, wenn die Begegnung von zwei Menschen durch Hoffnungen, Sehnsüchte, Erwartungen und Wünschen durchdrungen wird. Durch das Spannungsfeld, das sich auf diese Weise innerhalb der morphischen Felder aufbaut, findet eine permanente Aufladung und Entladung physikalisch messbarer Energien statt.
Die Energien können so stark sein, dass regelrechte Energieblitze entstehen. Das morphische Feld verändert sich. So bekommt jede Begegnung eine Dynamik, die nachhaltig wirkt. Der Wunsch nach Wiederbegegnung kann eine Folge sein. Aber auch das Empfinden von Bedrohung kann auftreten (wenn der andere z.B. die Fähigkeit hat, hinter die Fassade zu gucken, entsteht häufig das Gefühl von Bedrohung).
Gelassenheit durch Wissen um morphische Felder
Wer sich über die morphischen Felder bewusst ist, kann gelassen und entspannt sein Gegenüber kennenlernen. Denn vom ersten Moment einer Begegnung schwingen alle unsere Eigenschaften mit. Die Persönlichkeit, die wir zeigen, steht in Resonanz mit unseren verborgenen Eigenschaften. Zusammen erzeugen sie ein Schwingungsmuster. Je nach dem wie die Energien der beiden Persönlichkeiten zueinanderpassen entstehen
- Anziehung / Abstoßung
- Vertrauen / Misstrauen
- Zuneigung / Ablehnung.
Je mehr wir von Beginn an unserem Gegenüber zeigen, desto eher kann Anziehung, Vertrauen und Liebe entstehen (ließ auch: 6 gute Gründe, warum Deine Beziehung Feng Shui braucht). Es liegen ohnehin alle Wahrheiten in den morphischen Feldern. Wer auf sich und seine Umgebung keinen Druck ausübt, lebt zudem gesünder. Wir verbrauchen sonst permanent Energien, um etwas zu unterdrücken. Die Lebensenergie (das Chi) wird verbraucht. Die geistige Klarheit wird in Nebel gehüllt. Im emotionalen Feld bauen sich Blockaden auf. Wer sich und dem morphischen Feld vertraut, lebt gesünder, entspannter und erfüllter.

Morphisches Feld lesen lernen
Wer im morphischen Feld lesen kann, hat ein tiefes Verständnis darüber, wie wir auf allen Ebenen kommunizieren. Wer erkennt, auf welche Weise wir permanent beeinflusst werden, kann wesentlich achtsamer mit sich und seiner Umgebung umgehen. So kann eine neue Basis der Begegnung entstehen.
Durch einen bewussteren und ehrlicheren Umgang wird der Austausch lebendiger, konstruktiver und nährender. Man lernt, sich und anderen zu vertrauen. Damit bekommt auch die Liebe eine neue Chance.
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